00:00:00: Der wesentliche Grund, warum es die Neude auf E-Performance gibt ist Komplexität aus dem klassischen Geschäft.
00:00:06: Was ja weiter die tragende Säule des Konzerns ist und sehr lange bleiben wird rauszunehmen und parallel oder in einem geschützten Bereich alle Komplexitäten zu sammeln.
00:00:25: Deine Partner für Amazon-Strategien und Tools mit Moritz Meier und Florian Fettel.
00:00:35: Ja, herzlich willkommen hier bei Ahead on Marketplaces heute mit ungewöhnlichen Stimmen!
00:00:41: Denn ich glaube das erste Mal seit immer heute ohne Florian fette der uns krankheitsbedingt abgerauscht ist.
00:00:47: Ich grüße dich von hier Florian.
00:00:49: Ich bin Henry Heute seine Vertretung Und mir gegenüber sitzen Michael und Tama Von erneut auf ePerformance ... wir wollen heute mal darüber sprechen, wie ihr eine wirklich spannende E-Commerce ... ... Transformation hingelegt habt mit einem Traditionsunternehmen.
00:01:07: Über hundert und siebzig Jahre alt wenig zu tun mit Internet würde ich sagen als ganzes... ...und heute hinein in einen Unternehmen was E-commerce auch für andere Unternehmen umsetzen kann.
00:01:20: aber vielleicht stellt ihr euch erst einmal vor wer seid ihr?
00:01:23: Was macht ihr?
00:01:24: Ja ich fange mal an Michael Horn im Prinzip in einer Doppelrolle hier heute.
00:01:30: Ich bin auf der einen Seite Head of Digital bei Neudorf und gleichzeitig Geschäftsführer der Nordorff E-Performances, übrigens mit einem S hinten an oder so ist das ohne S gesagt.
00:01:40: Oh!
00:01:42: Ich habe vor gut drei Jahren bei Neudeoff angefangen als Head of digital hauptsächlich um in dem Bereich... ... Online, Marketing und E-Commerce voranzubringen würde ich sagen.
00:01:53: Bis zu dem Zeitpunkt existierte das auf der Neudauchseite nur bedingt also Produkte waren online erhältlich aber hauptsächlich eben durch bestehende Kunden online gestellt... ...und nicht wirklich strategisch gesteuert.
00:02:05: Es gab eine Website es gab Apps und es gab auch ein bisschen Social Media.
00:02:10: Das haben wir im Prinzip erst mal alles von Grund auf neu aufgestellt neue Websites, neue Apps mit KI Funktion Performance-Marketing, Social Media, YouTube-Kanäle.
00:02:21: Alles was so dazugehört.
00:02:22: auf der Online-Marketingsseite und im E-Commerce gab es seit zwei drei Monaten zu dem Zeitpunkt wo ich angefangen habe einen Amazon Vendor Account Und als ich gestartet habe ging das auch schon mit los a Amazon Vender.
00:02:34: Das ist so schwierig und wir schicken da Lkw hin und dann werden komplette Lkws nicht angenommen.
00:02:40: Und das macht alles nur Probleme.
00:02:42: und es sah erst mal gar nicht so aus als wäre das ein skalierbares Modell gewesen.
00:02:46: Und dann hat sich aber in der Arbeit dann eben doch ausgestellt, dass viele Probleme wie das im Endnach-Geschäft ist.
00:02:52: Hauptsächlich dadurch entstehen, dass man selber vielleicht ein paar Fehler macht.
00:02:56: Amazon Vorgaben nicht beachtet.
00:02:58: also dieses klassische Liefern an Amazon ist immer eine Herausforderung.
00:03:03: die liefern an einer klassischen Lieferadresse, wie man es normalerweise
00:03:06: macht
00:03:07: und nach... Gut drei vier Monaten war es klar, dass dieses Amazon Vendor Modell so wertvoll für Neudorf ist.
00:03:17: Dass wir das weiter machen wollen und weiter skalieren wollen.
00:03:20: Und in der Arbeit mit dem Vendorf fiel uns dann immer mehr auf, dass wir neben dem vendor Geschäft auch Seller brauchen die uns dabei helfen das Geschäft zu unterstützen.
00:03:29: Es passiert immer mal, was das Produkte von Amazon nicht angeboten werden wegen irgendwelchen Gefahrgutproblemen.
00:03:35: Wir arbeiten mit Gefahrstoffen zusammen Wassergefährdende Produkte und da passiert es öfter mal dass eben die Bybox weg ist sozusagen und da hat man idealerweise ein Zeller in der Hinterhand.
00:03:48: Genau dann haben wir uns auf die Suche nach Zellern gemacht Und tatsächlich war das nicht so einfach, jemanden zu finden der strategisch mit uns zusammenarbeiten wollte aus der bestehenden Gruppe an Zellern.
00:04:02: So sind wir dann tatsächlich auf Tama gestoßen, der das nicht nur für Produkte aus unserer Kategorie gemacht hat sondern für eine ganz breite Range an Produkten.
00:04:13: Und nach drei Monaten haben wir das Geschäft so hochgefahren, dass Tama angerufen hat und gesagt hat ich kriege meine Lage für nicht mehr zu machen.
00:04:22: Weil da so viel drin war in diesem Lager?
00:04:24: Ja genau also das Geschäft lief halt so schnell so hoch, dass wir uns was überlegen mussten wie wir das weiter skalieren können.
00:04:34: Genau Hallo zusammen Tama mein Name.
00:04:37: Ich bin jetzt mit der Gründung der Neudorf E-Performances Seit dem ersten zehn, vierundzwanzig in der Neu-Dorf-Gruppe.
00:04:44: Und wir bauen seit dem ersten Zehnten mit Micha zusammen den Standort auf, wo er eine eigenständigen Tochter mit der Neudorff E-Performance ist.
00:04:53: Den e-Commerce Markt zumindest im DIY Bereich und in weiteren Bereichen aufrollen wollen und aufrolln.
00:05:01: zu mir ich war vorab in verschiedenen Positionen im e-commerce tätig durch den Beauty-Bereichen internationales e-commerce Geschäft aufbauen dafür bei einem großen Hersteller oder Produzent für Kaffee und Kaffezubereitungsprodukte erste E-Commerce Strukturen implementieren.
00:05:20: Und habe in der Zeit gemerkt, dass ich sehr viel Spaß an Distributionen hab aber nicht so der Produktmensch bin.
00:05:27: Deswegen ist diese Dienstleistungsidee entstanden das man Herstellern quasi hilft Hürden im E-commerce zu senken.
00:05:36: Das ist ja ganz häufig so, dass viele Herstellers im E-Commerce anfangen mit einem zusätzlichen Vertriebsweg, sei es jetzt Amazon BtoB.
00:05:45: Das ist so der klassische erste Schritt und dann kommt man aber sehr schnell nach den Hannimunian an seine Grenzen.
00:05:53: Und das viel besagte Hybridmodell wird ja immer wichtiger.
00:05:58: So sind wir irgendwann mit Neudorf zusammengekommen und dann wurde ich gebeten da einfach mal ein Business Case zu machen wie das Ganze aussehen würde.
00:06:05: Und das ist jetzt so das vierte Mal, dass ich auf der grünen Wiese ein E-Commerce Business aufbauen darf.
00:06:12: und aus den ersten drei Malen habe ich einfach gemerkt okay wir müssen das jetzt mal von Grund auf neu denken oder richtig denken klassischerweise.
00:06:23: Ich nenne das immer die Legacy Hölle.
00:06:26: Die Hersteller durchlaufen.
00:06:28: Das fängt meistens damit an, dass man einen zusätzlichen Vertriebsweg aufmacht im e-Commerse.
00:06:34: Das funktioniert noch eine Weile.
00:06:36: Und dann versucht man das quasi in die klassischen Strukturen zu drängen, ja?
00:06:40: Sei es ein SAP oder irgendein anderes Legacy ERP-System... Wenn die Buchhaltung da noch gut drauf ist, muss jede einzelne Order dadurch geroutet werden.
00:06:48: Habe ich auch schon gemacht, dass man in SAP jeden Lieverschein generiert und jede Rechnung kann man machen, kostet viel Geld, dauert lange und ist nicht skalierbar.
00:06:59: Dann versucht man so ein bisschen mit Vorsystemen zur Arbeit, sodass du der zweite Schritt meistens dass man dann sagt, okay wir machen alles im Vorsystem und packen irgendwelche Salden in unser ERP rein.
00:07:10: Das geht auch eine Zeit lang gut.
00:07:11: Und dann sind wir so bei zwei drei Jahren kommt man auf die Idee eigentlich wenn man es richtig machen muss, muss man das in einer eigenen Gesellschaft machen... ...und da habe ich gesagt ok wollen wir uns die ersten beiden Schritte sparen.
00:07:25: Und hab dann so ein Case gebaut wo ich gesagt okay folgende fünft sag ich mal Grundbedingungen ... müssen bestehen, damit wir sagen können, okay das wird erfolgreich.
00:07:36: Ja aber
00:07:37: also... ...
00:07:39: eighteenhundertfünfzig hat ein gewisser Karl Wilhelm Neuerhoff ... ... das gegründet was jetzt heute dieses Unternehmen immer noch ist.
00:07:47: und dann kommen Tama und Michael und sagen Wir digitalisieren es jetzt durch.
00:07:51: Hat er's nicht auch zu Widerständen geführt in diesem Unternehmen oder waren da direkt alle?
00:07:56: ... die zumindest alle, die wichtig sind.
00:07:59: Feuer und Flammen.
00:08:00: Es haben alle auf uns gewartet, ich erkläre es.
00:08:03: Also tatsächlich war das... Bevor ich bei Neu-Dorf angefangen habe ein großes Thema.
00:08:07: Man muss sensibel dann die Thematik ran geben,... ... man muss die Mitarbeiter mitnehmen.
00:08:12: Und als ich dann... Ich hab' das vorher bei einer Firma schon mal gemacht.
00:08:16: Die war dreißig Jahre alt.
00:08:18: Und wenn sich dann bei Neudorf war,... ...habe ich festgestellt, dass im Prinzip alle sehr offen waren in diesem Thema gegenüber.
00:08:26: Gewisse Themen funktionieren einfach nicht so gut, im Prinzip so wie Tama das erklärt hat.
00:08:31: Es gibt bestehende Systeme die schon seit etlichen Jahren laufen und da kann man eben nicht ein komplettes Duci oder Ditum-Cilicomers-System eindrücken.
00:08:42: aber ich kann durchaus sagen dass Alle Mitarbeiter bei Neudorf, der Sache durchaus offen gegenüberstanden und Lust hatten auf das Thema.
00:08:49: Das ist im Prinzip auch der nächste
00:08:51: Wachstumsschritt
00:08:52: für Neudorff gewesen.
00:08:53: Wir haben in der Tat noch nicht so viel über Neudoff gesprochen.
00:08:57: Wir sind der führende Hersteller für biologische Hobby-Gartenprodukte also jeder, der eine Pflanze zu Hause hat, jeder, deren Garten hat hoffentlich schon mal Kontakt zum Neudolf gehabt.
00:09:10: In vielen Bereichen sind wir tatsächlich auch Marktführer oder wenigstens Nummer zwei oder drei in dem Bereich, wo wir unterwegs sind.
00:09:19: Und das haben ja tatsächlich hauptsächlich durch das Offline-Geschäft erreicht und das Online-Geschef war bis zu dem Zeitpunkt, als ich bei Nordof angefangen habe noch unberührt.
00:09:28: also es waren wirklich komplett grüne Wiese.
00:09:31: die Produkte existierten zwar irgendwie auf allen Plattformen bei Amazon.
00:09:34: die Erstellungsprodukte der meisten Nord of Produkte sind irgendwie ... und im Titel stand allerhöchstens mal Neudorf... ...und vielleicht noch der Produktnamen war man gar nicht wofür das Produkt da ist oder so.
00:09:58: Also es war wirklich ganz viel, wo man sagen könnte okay das sind so diese klassischen Low Hanging Fruits um das E-Commerce Geschäft richtig voranzuträngen.
00:10:07: Ja, Neudorff!
00:10:08: ... gelbe Sonnenblume, Verpackung viel gelb, grün ein bisschen braun.
00:10:12: Hat jeder schon mal gesehen?
00:10:15: Wett ich mit euch wird auf dem Podcast Cover bestimmt auch irgendwie stattfinden... ... diese Sonnenbloome!
00:10:20: Weil Michael, du behauptest ja immer in jedem Gespräch was wir führen neuerhaft und man muss die Sonnen bloeme gesehen haben um euch zu kennen.
00:10:27: Ich hab einen Garten Kenne euch natürlich, ich habe auch leider ab und zu mal Themen mit zum Beispiel Shitläusen und solchen Ja ... Sachen aus dieser Kategorie, wo ihr das ein oder andere hilfreich ... ... Produkt habt und du mir auch schon die eine oder andere Empfehlung mal gemacht hast.
00:10:44: Aber Michael, du hast ja diese schöne Geschichte erzählt mit okay, Tama kriegt seine Lagart für nicht mehr zu.
00:10:50: Wann war dir denn klar?
00:10:51: Okay, das ist jetzt kein Projekt was nebenbei läuft, wo wir einen Dienstleister haben sondern da brauchen wir eine eigene GmbH, die wir auch sehr nah ran ziehen an die Neudorf aber trotzdem irgendwie eigenständig führen.
00:11:05: Ja, also Tama war ehrlich gesagt kein Dienstleister vor uns.
00:11:09: Sondern er war von Anfang an Kunde mit dem wir ein strategisches Projekt vorantreiben konnten.
00:11:15: und als Tama... Das muss man ja fairerweise sagen das war ja Tamas Idee dass wir das noch intensiver zusammen machen.
00:11:23: Als Tama uns diesen Case gezeigt hat war im Prinzip sofort klar, dass das genau der richtige Weg ist weil es ist um die TUC-Geschäft zu machen.
00:11:34: Also Amazon ist im Wendaubereich ein klassisches BTOB Geschäft, das würde ich jetzt sagen kann bis auf die Hürden der Lieferung an Amazon und alles was damit zusammenhängt, kann im Prinzip jedes BTOBI Unternehmen machen.
00:11:48: aber was ist mit Marktplätzen wie Otto, eBay, Kaufland plus alle europäischen Marktplätze, die eben kein Wendauermodell anbieten?
00:11:58: ... wo man direkt an den Endkunden beginnt.
00:12:01: Von daher war dieser Case für uns sofort... ... schlüssig und der nächste Schritt, die wir machen
00:12:07: wollen.".
00:12:07: Ja!
00:12:08: Und Tama du bist da ja dann auch reingegangen und hast nicht gesagt okay auf jeden Fall um jeden Preis schließe ich mich jetzt euch an sondern du hast fünf Bedingungen gestellt ... die für dich, für euch unverhandelbar sind.
00:12:25: Und ich weiß nicht an dem Tag wo eine von denen nicht mehr zutrifft.
00:12:28: dann macht ihr den Laden dicht im Zweifel und...
00:12:33: ...eine
00:12:33: davon ist volle Unabhängigkeit.
00:12:36: Ihr letztendlich ein Tochterunternehmen werdet wie ein normaler BtoB Kunde behandelt.
00:12:42: so würde ich es verstehen.
00:12:45: Da würde ich gern mal verstehen, was heißt das denn für euch im Alltag konkret?
00:12:49: Und warum ist das so wichtig gewesen für dich.
00:12:52: Also diese fünf Bedingungen sind jetzt keine Bedingung für uns persönlich, sondern wir haben, als ich den Case damals gemacht habe, dass die Grundlage für den Erfolg dieses Projektes ist.
00:13:05: Das ist ganz wichtig und wir werden als normaler Bitugiekunde behandelt das natürlich für den Konzern erstmal eine Komplexität wegmachen.
00:13:14: Das heißt, wir wollen natürlich oder der wesentliche Grund warum es die Neudeau e-Performances gibt ist Komplexkeit aus dem klassischen Geschäft was ja weiter die tragende Säule des Konzerns ist und sehr lange bleiben wird raus zu nehmen und parallel in einem geschützten Bereich ... alle Komplexitäten zu sammeln.
00:13:35: Also operative Bad Bank, ja?
00:13:36: Würde man jetzt irgendwie vielleicht dazu sagen!
00:13:40: Und dazu gehört auch dass wir ganz normal als Kunde... Wir müssen natürlich Verrechnungspreise bekommen und rechtlich darf man uns gar nicht bevorzugen anderen Kunden gegenüber.
00:13:50: So kaufen wir die Ware ein von Neu-Dorf mit einer gewissen Handelsmarge und verkaufen die Ware dann.
00:13:57: Der Unterschied zu einem klassischen Händler ist einfach das wir gehören zum Konzern, wir leben die Marke Neu Dorf Und wir supporten die Marke Neudorf von morgens bis abends in allem, was wir machen.
00:14:08: Das ist für den Magenhersteller natürlich ein Gamechanger im Vergleich zu einem normalen Händler.
00:14:14: Ein normaler Händlardissebutor.
00:14:16: wie auch immer, egal wie gut der ist, egal, wie gut die Beziehung ist – am Ende des Tages wird er auch andere Marken im Portfolio haben und dann ist das reine Mathematik ja?
00:14:27: Dann kann er nicht hundert Prozent seiner Ressourcen neudorfen!
00:14:30: ... zur Verfügung stellen.
00:14:32: Und wir können das, wir wollen das und machen das... ...und können da ganz anders agieren.
00:14:36: Deswegen ist es auf der einen Seite ja, wir sind operativ ein ganz normaler Kunde,... ...wir sind aber strategisch Teil den Neudorf-Gruppeln.
00:14:47: Geht ihr zu dem
00:14:48: Neudorff Weihnachtsfeier oder habt ihr eine eigene?
00:14:51: Wir gehen zum Neudof WeihnachtsFeier!
00:14:56: Also ihr habt euch sonst... Ich so formulier es einfach mal ein Speedboat gebaut, was neben diesem hundertseptzig Jahre alten mittelständischen Tanker herfährt um in Agile Themen.
00:15:13: im e-commerce Marketplace ist häufig agil heben zu können und da kommt ja auch Punkt zwei.
00:15:20: Ihr habt eine komplette eigene Tool und IT Landschaft.
00:15:24: Warum?
00:15:24: Weil im ersten Moment würde man ja denken ihr verpasst das Synergien weil der Konzernen oder die Mutter kauft Lösungen ein.
00:15:34: Die sind bezahlt, warum nutzen ihr sie nicht mehr?
00:15:37: Weil der Konzern Lösungen für ein B-to-B-Geschäft einkauft und wir einen B-To-C Geschäft führen müssen ist ganz wichtig.
00:15:48: klassischerweise wird ein Hersteller sei es SAP oder ein anderes System im Einsatz haben was extrem gut und seit Jahrzehnten dafür entwickelt wurde Lkw-weise Ware zum Kunden zu bringen.
00:16:02: Super stabil, alles gut!
00:16:05: Wir haben aber ein komplett anderes Geschäft.
00:16:07: also wir müssen diese wahre LkW oder Lkwe volle Erladung.
00:16:13: das sind jetzt nicht dreizig Paletten die wir verschicken das sind dreißig mal hundert Sendungen am Tag.
00:16:19: das heißt wir müssen dann entsprechend mehrere tausend Rechnungen.
00:16:22: also an so einem Montag haben wir zehntausend Transaktionen die wir über unsere Systeme laufen lassen Und das sind Endkundendaten.
00:16:30: Dazu gehört eine Adress-Kontrolle, wir validieren jede einzelne Adresse bevor die durchgeht.
00:16:34: Wir schreiben jeden einzelnen Lieferstand, jeder einzelne Rechnung wird dann entweder hochgeladen bei Amazon, wird den Kunden per E-Mail geschickt, wird bei Kaufland hochgeladen oder die Rechnungen werden von Otto generiert und dann bei uns ins ERP System importiert.
00:16:46: Das sind alles... Jeder einzelne dieser Schritte kann SAP nicht!
00:16:50: Wenn ich auf der BtoB-Seite sitze, ist das genau die klassische Erklärungsherausforderung.
00:16:56: Also ich muss der Logistik erklären warum mich jetzt anstelle einer Palette mit tausend Artikeln an einen Kunden, Tausend artikeln und tausende unterschiedliche Kundenschicke Und auf der anderen Seite habe ich noch die Finance Abteilungen, der ich erklären muss dass ich nicht nur noch eine Rechnung an einen Kunden schreibe sondern tausend unterschiedliche Rechnungen an Tausend Gründen, die eventuell noch in einem anderen Land sind wo ich mich dann auch mit den Umsatzsteuerthemen beschäftigen muss.
00:17:23: Wo ich vorher eine netto Rechnung nach Frankreich zum Beispiel geschehen war.
00:17:28: Das ist in einem klassischen B to B Unternehmen egal ob es zehn, dreißig oder hundert und siebzig Jahre alt ist immer eine Erklärungsürde Und wenn es dann verstanden wird, ist das eine Umsetzungshürde.
00:17:42: Also die Software muss ganz anders eingesetzt werden.
00:17:46: Man braucht andere Systeme.
00:17:47: wie funktioniert die Anwendung an die Marktplätze?
00:17:49: Wie kriege ich die Rechnungen dahin?
00:17:51: Wie kommen sie da zurück?
00:17:52: und so weiter.
00:17:52: also dieses ganze Setup funktioniert meistens nicht im klassischen BtoB Unternehmen wieder schon über mehrere Jahre in einem BTOB-Umfeld auch.
00:18:03: Das habt ihr ja gesagt ihr wollt Komplexität reduzieren und da nehmt natürlich die ganze Komplexkeit raus indem ihr es einfach machen könnt, weil ihr eure eigene Infrastruktur habt und ja auch eine eigene Logistik tatsächlich.
00:18:18: Wer das mal verfolgen will kann bei euch auf LinkedIn mal gucken auf den Linken Kanälen.
00:18:22: da sieht man wie ihr beide dann nach Italien fahrt in neuer Verpackungsmaschine.
00:18:27: Da holt wir jetzt irgendwie... Wir haben früher bei euch dass das Lager hochfährt Und du hast es gerade schon so ein bisschen anklängen lassen.
00:18:38: BtoB Logistik ist einfach was anderes, als ich verschicke eine Flasche Pflanzenschutzmittel oder eine Packung Dünger zu Henry nach Kiel zum Beispiel anstatt vier Lkw in den nächsten Baumarkt- oder Gartenfachhandel zu schicken.
00:18:59: Ja absolut!
00:19:00: Also diese Verpackungsmaschine Um es genau zu sagen, ist das eine Fit-to-Size Packing Maschine.
00:19:08: Das musst du erklären!
00:19:09: Wir bauen Tamakas gleich noch wesentlich tiefer erklärt als ich.
00:19:12: aber im Prinzip bauen wir den Karton genau um das Produkt rum oder wenn mehrere Produkte drin sind um die mehreren Produkte, um Verpackungsmaterial zu sparen und das ist was man in BTOB eben gar nicht anschaffen würde als Maschine.
00:19:28: also wie gesagt Tamaka ist noch genau...
00:19:30: Also das ist ein Grunde genommen.
00:19:32: Wir reden über KI, wir reden über Digitalisierung und Automatisierung.
00:19:36: Und das ist ganz wichtig, dass es bei uns nicht bei Software aufhört sondern auch wirklich in den Hardware-Bereich reingeht.
00:19:42: aber vielleicht mal die Frage warum haben wir ein eigenes Lager?
00:19:45: Das ist ja das erste was man outsourced in der Regel und auch die Nordorf Gruppe hat eigentlich die Strategie externe Lagerdienstleister zu nutzen und wir haben damals gesagt okay es wird häufig unterschätzt wie groß der Anteil am Erfolg im E-Commerce ist, wenn man das ganze Thema Logistik betrachtet oder Operations.
00:20:07: Wirklich physische Operations und da war uns ganz klar wir wollen... Das ist so ähnlich wie mit den Distributoren ja?
00:20:14: Wir können den besten Lagerdienstleister finden aber auch der wird niemals hundert Prozent unserer Flexibilität oder Anforderungen an Flexibilitet gerecht werden Wenn man sich unser Portfolio anschaut.
00:20:25: Er hat eine besondere Stellung bei Lagerungen und Versand.
00:20:31: Wir haben Produkte, die von kleinen Gelbstdickern ein hundert Gramm Schachtel bis zu seventy Liter Erden.
00:20:36: Dreiundzwanzig, zwanzig Kilo Paket mit achtzig Zentimeter Längen gehen.
00:20:40: Der
00:20:41: ist voll für jede Logistik!
00:20:43: Wir haben super saisonales Geschäft.
00:20:45: ja das heißt total antizyklisch.
00:20:47: im Herzenapfel geht es los dann aber richtig Dann geht es aber rapide wieder runter und das ist genau der Punkt, wie du schon sagst.
00:20:54: Das ist ja Traum jedes Logistik.
00:20:57: Deswegen haben wir voran gesagt okay, wir machen das selber Und nehmen das genauso wichtig wie unsere Softwarelandschaft.
00:21:04: Wenn wir im Bereich Software viel mit KI mittlerweile machen, viel mit Automatisierung mittlerweile machen Machen wir das auch im Hardware-Bereich nicht nur separat im Hardwaerbereich sondern ineinander kombiniert Und dazu gehört zum Beispiel dieses für uns sehr, sehr große Investment in eine Verpackungsanlage.
00:21:23: Für uns das ist eine Art Produktionsstraße wo wir neben Geschwindigkeit auch Qualität des Versandes so Sachen wie Filmmaterial sparen.
00:21:32: die Pakete werden kleiner.
00:21:35: Es kommt ein ganz großes Thema auf den E-Commerce zu.
00:21:37: Die neue Verpackungverordnung die jetzt im Paar Jahren kommt ja dieses ganze ich versende Luft ist schlichtweg bald nicht mehr erlaubt.
00:21:44: Ich glaube dass haben viele E-Commers Händler noch nicht so auf dem Schirm und da helfen solche Lösungen, um auch eine Grundlage zu bilden für die Skalierung, wie wir vor uns haben.
00:21:55: Also wir haben noch ganz viel vor und bilden gerade erstmal so die Basis.
00:21:59: Wir können mit der Maschine jedes Paket individuell bedrucken.
00:22:02: also wir können vom Produkt abhängig, vom Kunden abhängige welchen Kanal er das gekauft hat den Karton von außen bedruckend mit dem was wir wollen wenn er ein spezielles Pflanzenschutzprodukt gekauft ... eine Info oder sonst was von außen auf den Karton wohnen.
00:22:19: Oder ist es einfach nur das Logo... ...oder eine Aktion, die wir haben für Kunden, die Sponsor im Online-Shop gekauft haben?
00:22:25: Diese Maschine ermöglicht uns ganz viele Sachen und macht uns wesentlich flexibler auch in Verwandten.
00:22:30: Du siehst wie lange wir über diese Maschinen reden.
00:22:32: also das ist schon ein großes Projekt des Jahres bei uns!
00:22:35: Ja ja
00:22:37: da steckt Herzblut drin.
00:22:39: Ihr habt ja nicht nur deine eigene Maschine ihr habt auch eigene Leute.
00:22:42: Ihr seid ja keine Matrix-Organisation, das muss man vielleicht auch nochmal hervorheben.
00:22:46: Irgendwie der Neudeaufgruppe oder so weiter.
00:22:49: war das nicht am Anfang auch ein super teurer Weg dass ihr hingegangen seid?
00:22:53: okay wir machen unser eigenes Ding Wir haben da irgendwie unsere eigenen Leute und eine eigene Mannschaft.
00:23:01: Ja also mit der Gründung einer Firma oder der Übernahme einer Firma war klar, dass da ein gewisser Invest ansteht um das zu machen.
00:23:10: Also wir haben auch noch Leute auf der Nordaufseite die uns unterstützen vor allen Dingen das Marketing in dem jetzt diese ganzen Online-Marketing Themen liegen.
00:23:19: Wir haben auch Leute, die uns beim Amazon Vendor-Geschäft unterstützen.
00:23:22: Also wir haben einen Kollegen ehemaliger E-Commerce auszubildender bei Neudorf der jetzt im Prinzip das Amazon-Vendor Geschäft betreut auf der Neudorfsseite noch aber wir haben auch auf der E-Performance-Seite E-Cummercemanager und wir haben Leute die sich um den Customer Support kümmern Und natürlich auch Leute die sie sich um die klassischen Themen wie Finance und alles was so drumherum in allen Geschäfte entsteht sich kümmern.
00:23:47: Das ist ja genauso wie mit Software und der Hardware, den wir gerade besprochen haben.
00:23:51: Das zieht sich auch in die Mannschaft rein.
00:23:53: Es ist einfach ein anderes Skillset was notwendig ist.
00:23:56: das heißt dass Personal braucht hätten wir sowieso wurde unabhängig davon wo die Leute eingestellt werden Und wir haben unseren Standort im Bielefeld und nicht im schönen Emmertal auf dem Land.
00:24:07: das natürlich dann auch noch mal so eine recruiting Entscheidung Dass wir einfach da besser an Leute rankommen Und von daher, wir brauchen die Leute sowieso.
00:24:18: Das Skillset ist ein ganz anderes und zwar vom Anfang an wichtig dass wir zum Beispiel einen gemeinsamen Standort haben mit Lager- und Kaufmanagen und E-Commerce Leuten.
00:24:29: Wir sitzen bei uns auch alle in einem Gebäude.
00:24:31: das glaube ich ein ganz cooles Setup.
00:24:33: wenn man als E-commerce Manager bei uns reinkommt und wirklich mal ein Lager ... von innen sieht, also jeder der will uns anfangen muss auch erst mal eine Woche im Lager picken und packen.
00:24:43: Ja!
00:24:45: Das ist schon super wichtig dass die Leute miteinander arbeiten das sind e-Commerce Manager... ...der jetzt irgendwie Marketing Budget in ein Produkt investiert dann haben es an die Rampe sich stellen kann und sehen kann wie die Ware vom Hof rollt ja?
00:24:56: Und das ist glaube ich super spannend für alle Mitarbeiter dieses rundum Paket im Bereich e-commerce zu sehen.
00:25:04: In beide Richtungen nicht nur e-commerce Richtung Lager sondern auch anders herum dass die Lagerleute auch sehen, woher kommt das ganze Geschäft?
00:25:13: Was die ja abwickeln.
00:25:15: Und tatsächlich haben wir Vorstandsgespräche mit den Kulmersmann-Entscheinen und Beginnern.
00:25:18: am Schluss nochmal über die Tour durchs Lager und zeigen was wir so machen weil ganz vielen kommt dann auf die Frage okay arbeite ich hier auch und darf ich hier mal mitmachen?
00:25:26: und hier würde ich auch gerne mal mit stehen.
00:25:29: also das Interesse ist schon da.
00:25:31: ... das Setup dann tatsächlich mal gesehen hat.
00:25:33: Und
00:25:34: du sagst, darfst du nicht?
00:25:35: Musst du!
00:25:38: Verlänger wir gerne die Zeug.
00:25:41: Ja, eigenständige IT-Landschaft, eigene Mannschaft ... ... hast gesagt wegen einem anderen Skillset eine räumliche Trennung ... ... eigenes Lager was ihr letztlich habt ne Unabhängigkeit ... als ich sage mal normaler Kunde, der trotzdem die Marke lebt.
00:26:02: Das sind irgendwie fünf Punkte.
00:26:04: Wenn jetzt jemand da draußen in einem mittelständischen Unternehmen sitzt, genau die gleiche Herausforderung hat... ...die ihr bei Neudorf hattet?
00:26:12: Welcher dieser fünf Punkte du darfst nur einnennend haben aus deiner Erfahrung jetzt der letzten Jahre ist der wichtigste um voranzukommen?
00:26:21: Dann würde ich so den Dachpunkt nennen.
00:26:23: also man Ich glaube wer heute im E-Commerce ... als Hersteller den nächsten Schritt gehen will, muss das in einer eigenen Entity machen?
00:26:31: Das ist jetzt ein bisschen unfair weil da sind alle fünf Punkte drin.
00:26:36: Aber ich finde das sehr wichtig... ...den Punkt dass es ist also vor fünf, sechs, sieben Jahren hatte man hat man ja mal gesagt, das ist ein eigener Vertriebskanal.
00:26:45: Da war man soweit, was man gesagt hat.
00:26:46: Man muss E-Commerce als eigenen Vertriebskanal sehen.
00:26:50: damit gewinnt man heute keinen Strauß mehr.
00:26:53: Die Zeiten sind vorbei, man muss das schon umfassender sehen.
00:26:55: Und E-Commerce ist einfach eine Unternehmensentscheidung, dass man sich ja vertikal in den Markt erweitert und dazu gehört einfach eine eigene Gesellschaft aus meiner Sicht.
00:27:07: und ob diese Punkte dann die unterschiedlichen Scopes, wie weit man das treibt.
00:27:14: Man kann sicherlich den einen oder anderen Punkt mit Dienstleistern ersetzen.
00:27:20: Das ist durchaus valide.
00:27:23: Ich würde sagen eine eigene Gesellschaft mit dem Scope, den sich jeder Hersteller dann zutraut.
00:27:30: Ihr habt so einen schönen Zeitstrahl.
00:27:33: Da steht drauf, dass es im Grunde keine E-Commerce bei Neu-Dorf gab.
00:27:40: Jetzt habt ihr in der eigenen GmbH das Thema USA gelauncht.
00:27:46: Ihr fahrt einen sogenannten Wendohybrid plus Ansatz.
00:27:50: Das bedeutet... Ihr habt natürlich eine Amazon Vendor Central.
00:27:54: Ihr macht FBA, FBM, vendor Flex alles parallel und noch mehr.
00:28:01: Ihr entwickelt euch in einem brutalen Tempo.
00:28:04: jetzt kommt KI.
00:28:05: Wie haltet ihr das durch?
00:28:08: Lange Nachtschichten Das ist tatsächlich ein Thema.
00:28:12: also die Geschwindigkeit einmal auf unserer Seite aber auch was gerade im Bereich KI oder generell ... in unserer Bubble, sag ich mal passiert ist einfach atemberaunt.
00:28:24: Ja, ich habe hier Claude auf meinem Rechner und ich muss teilweise zweimal am Tag ein Update installieren.
00:28:31: Da ist es natürlich schwer so'n bisschen die Balance zu finden zwischen Euphorie... ...und wir wollen das machen,... ...und irgendwie sein Geschäft nicht vergessen.
00:28:41: Uns in diesem Hybrid Plus Modell vielleicht nochmal darauf einzugehen... ...uns war einfach wichtig dass wir alle Kanäle die einen Amazon bietet können.
00:28:52: Und damit haben wir uns letztes Jahr sehr stark beschäftigt um diese Strukturen aufzubauen, weil wir jetzt einfach abhängig von unseren, von unseren, das kann natürlich für unseren Parametern entscheiden wo jeden Morgen jedes Produkt sage ich mal in welchen Kanal wieder schieben?
00:29:08: Das kann Wendor sein, es kann Wenderflex sein oder unser Seller-Account sei es FBA oder FBM und das kann Profitabilität sein, dass kann die Verfügbarkeit sein Es kann Verhandlungsthema sein oder, also wir haben so ein bisschen das Ruder gedreht von wer hat das sagen in diesem Amazon-Geschäft und da ernten wir dieses Jahr die Früchte.
00:29:35: Wir können diese Modelle alle was aber nicht heißt dass wir sie auch ewig lange so bespielt.
00:29:41: Also wie Tama gesagt hat, wir entscheiden es auf Produktebene und scheinen gegebenenfalls aber auch einen Modell dann gar nicht mehr zu machen.
00:29:49: Also daran hängt das.
00:29:51: Ehrlich gesagt, in dem Zusammenhang ist dieses KI-Thema gar nicht so groß würde ich jetzt erst mal sagen.
00:29:57: Grundsätzlich bei KI würde ich sagen wir haben es gerade versucht unseren Support per KI zu automatisieren.
00:30:05: Da sind wir tatsächlich an einem Punkt wo man sagen würde es ist over engineered was dann da passiert?
00:30:10: Wir haben das tatsächlich gerade wieder auf klassisch zurück gedreht weil das nicht so gut funktioniert.
00:30:17: Die KI kann auch mal eine Falle sein, in die man tappt.
00:30:21: Wenn es dann, wenn man sich vielleicht zu sehr drauf verlässt oder hofft dass man das Modell doch noch so trainiert kriegt, dass es gut funktioniert.
00:30:30: Noch einmal auf eure vier bis zehn Modelle zu sprechen ich kenne genug Hersteller mit einer Windows Central schon genug zu tun haben.
00:30:41: zum Monitoren wie gerade irgendwie die Profitabilität ist, einen Lagervorkast sich anzuschauen und irgendwie zu schauen dass ich nicht in den Overstock laufe gleichzeitig Amazon auf dem richtigen Asen auch genug bestellt um Auto Stock zu vermeiden.
00:31:00: Ihr entscheidet jeden Morgen wo jetzt eine Asin als nächstes gespielt wird.
00:31:06: wie Monitort ihr das denn?
00:31:08: Ich antworte zuerst, bevor ich das Kamera übergebe.
00:31:10: Weil der hat es tatsächlich wirklich automatisiert dann auf der Seite.
00:31:14: Fertig muss man sagen wir haben bei Neudorf nicht so viele Produkte.
00:31:17: Also wir reden hier nicht über achttausend Produkte oder fünftausende Produkte und da sind auch noch mal fünfzig dabei wo's dann nur um größere Unterschiede geht oder sowas.
00:31:29: Es ist tatsächlich so dass wir das schon dadurch dass wir weniger Produkte haben sehr eng monitoren können.
00:31:37: Auch ohne KI konnten wir das vorher schon, ne?
00:31:41: Wir arbeiten auch mit Rob zusammen natürlich.
00:31:43: Also wir nutzen auch euer Tool was uns sehr dabei hilft.
00:31:49: tatsächlich ist aber Tama die letzten weiß ich gar nicht acht Wochen ein großer Cloud-Code-Fan geworden und nimmt uns daher ganz viele Themen aktuell damit ab.
00:31:58: jetzt kann Tama mal erzählen.
00:32:00: Das ist so der Punkt nochmal auf KI anzusprechen.
00:32:03: also das sind noch eine ganz interessante Beobachtungen, die ich gerade mache.
00:32:08: Wir bauen viel mit den neuen Coding-Möglichkeiten, die es gibt.
00:32:15: Ich finde Vibecoding ist so negativ behaftet mittlerweile irgendwie in unserer Bubble.
00:32:20: aber wir haben da glaube ich einen ganz guten Prozess gefunden wo wir sagen mal allen unseren Mitarbeitern und das ist ganz wichtig die Möglichkeit geben sich auszutoben.
00:32:30: also bei uns haben alle einen Cloud Zugang und können lokal sage ich mal sehr viel spielen bevor dass dann ... in unsere Prozesslandschaft oder IT-Landschaft übernommen wird, haben wir noch einen Developer der dann... ...in so einer Pipeline das Ganze nochmal durchführt.
00:32:46: Und interessanterweise im Ergebnis ist das nicht viel KI.
00:32:49: Der Aufbau ist sehr viel mittlerweile mit KI.
00:32:52: Ich nenne das mittlerweile Superpowers die alle Fachkräfte eigentlich haben und interessanter Weise manche nutzen das manche nicht.
00:33:02: Im Ergebnis ist es ganz viel Automatisierung ... ganz viel Transparenz, Dashboards und so weiter.
00:33:07: Das Ergebnis hat ganz selten was mit KI zu tun... ... aber der Weg dahin ist mittlerweile sehr viel KI.
00:33:14: Und zu deiner Frage wie managen wir das?
00:33:16: Wir haben ja hier kein Video deswegen kann ich dir das mal zeigen.
00:33:18: also... ...wir haben mittlerweile einen Profitabilitäts-Dashboard wo wir für jede einzelne Order sehen... ...was für ein Deckungsbeitrag haben wir eigentlich damit eingefahren und können dann... Auf order Ebene!
00:33:30: Also ich zeig dir das mal hier kurz, kannst du mal gucken.
00:33:33: Da oben laufen die Orders durch und dann siehst du direkt den Deckungsbeitrag...
00:33:36: Ja also für alle die jetzt hier zuhören sieht es so ein bisschen aus wie in einem Börsenticker tatsächlich.
00:33:42: Oben läuft da eine Spalte durch wo man wahrscheinlich die einzelnen Order zieht, dann gibt's irgendwie grün schwarz ab und zu auch mal rot und dann kann man das unten wahrscheinlich noch einmal strukturiert alles einzeln ... Einzensehen und das sind alle Alloorders Live, die dabei euch reinlaufen oder was?
00:34:01: Genau.
00:34:01: Also wir sehen hier für jede Order wie ist der Deckungs-Weitrag... Für jeden Kanal wie ist er Deckungsbeitrag?
00:34:07: Da laufen alle Daten rein also unsere DHL Frachtraten, unsere FBA Gebühren.
00:34:12: Jede einzelne Frachtrechnung von unseren Frachführern läuft da rein so dass wir auch wissen Was ein Palettenversand auf Produktebene gekostet hat Unsere Vendor Kondition usw.
00:34:23: Und dann sehen wir für jeden Artikel jederzeit einmal, welchen Punktbeitrag wir gelaufen haben und wenn ich da reinklicke zeigt er mir auch war das jetzt eigentlich der beste Kanal oder hätte ich das lieber so anders.
00:34:34: Und so steuern wir tatsächlich täglich unser Portfolio.
00:34:38: Profitabilität ist ein sehr wichtiger Punkt.
00:34:42: es kommen manchmal natürlich auch strategische Entscheidungen rein wo wir sagen aus verhandlungstaktischen Gründen oder wie auch immer aber das ist zum Beispiel ein Tool KI gebaut, mit Developer-Unterschützung nachher um die Liveschaltung geht.
00:34:56: Und das ist mittlerweile ein massiver Game Changer, den eigentlich jedes Unternehmen haben kann und auch nutzen sollte.
00:35:10: Jetzt war das ein paar Jahre, die ihr ja schon gebraucht habt auf diesem Weg?
00:35:16: Gab es etwas, was richtig durchschief gegangen ist?
00:35:18: Außer, dass Tama seine Lagerklinik zu beträgt hat.
00:35:22: Also ein paar Jahre stimmt gar nicht!
00:35:24: Die Nordofi Performance gibt es exakt anderthalb Jahre.
00:35:29: Von daher ist einiges schief gegangen und tatsächlich ist das auch ein bisschen Strategie... weil wenn was schief geht, kann man das idealerweise schnell austauschen.
00:35:42: Das ist so ein bisschen wie das Thema mit dem Customer Support bei dem wir per KI automatisieren sollen.
00:35:47: also wir quälen das Ding jetzt nicht so lange weiter bis es perfekt funktioniert sondern wir sagen okay das ist im Moment nicht das richtige Tool und so gibt's eben diverse Softwareteile Prozesse die wir geplant haben lange und überlegt haben dass wir das machen und angeschafft haben ... und dann haben wir uns auch gefunktioniert, doch nicht.
00:36:07: Und wir schmeißen es wiederum.
00:36:10: Also das ist Teil der Neude auf.
00:36:12: e-Performance ist,... ... dass wir an Sachen die nicht gut funktionieren noch festhalten... ... um sie dann gut funktionierend zu
00:36:20: machen.".
00:36:21: Was ich so ein bisschen raushöre bei euch..., was ihr unbedingt vermeiden wollt in eurer Unternehmung diese Legacy... ...aufzubauen, die euch in der Vergangenheit bei euren Stationen ja auch häufig gestört hat.... ... lockiert hat, vielleicht auch irgendwo ein Stück weit.
00:36:39: Eure Leidenschaft e-commerce klein gehalten hat und so führt die ganze Organisation.
00:36:45: Absolut!
00:36:46: So kann es zusammenfressen.
00:36:48: Jetzt stellt ihr dieses ganze Konstrukt was ihr da gebaut habt unter der i-Performances mit all dieser Agilität ja auch anderen Unternehmen ... zur Verfügung.
00:36:59: Vielleicht könnt ihr da mal irgendwie so ein bisschen was erzählen, ... ... was ihr da macht?
00:37:03: Was ihr da anbietet um auch anderen Unternehmen zu helfen die in einer ähnlichen Situation sind wie es Neudorf vielleicht ... ... dann eineinhalb Jahren zwei Jahre war.
00:37:15: Ja also... Die klassische Herausforderung, wie komme ich als Hersteller, als BtoB-Unternehmen ... bei etlichen Unternehmen.
00:37:29: Also es gibt, gerade wenn man die Post-Cars Welt verfolgt, gibt's halt etliche Podcasts wo immer nach dem nächsten großen Ding im E-Commerce berufen wird.
00:37:39: Jeder sagt mal ja seit zehn Jahren ist im Ecommerce nichts passiert und das ist eigentlich eine Bubble die sich überhaupt nicht weiter bewegt.
00:37:46: auf der anderen Seite gibt es viele mittelständische Unternehmen in Deutschland die im BTC und geschweige denn den DTC eCommerce Die haben nicht ansatzweise eine Idee, wie sie das umsetzen können.
00:37:57: Und tatsächlich kommen wir jetzt dann so ein bisschen im Spiel mit der Struktur die wir jetzt aufgebaut haben dass wir das auch anderen Unternehmen anliegen
00:38:07: können und es ist eine Art One Stop Solution und das ist ganz wichtig.
00:38:13: Es gibt ja viele Bereiche im E-Commerce Lösungen.
00:38:18: ihr seid jetzt eine Agentur digital unterwegs Dann gibt es Fulfillers ist aber die Ware bewegen Dann gibt es Zollbroker, die Ware von einem Land ins andere bringen.
00:38:29: Und das zu orchestrieren ist erstmal nicht so einfach da die richtigen Partner zu finden.
00:38:34: und häufig der Scheiter hat halt auch daran wirklich die physisch die Ware transportieren international.
00:38:42: und da bieten wir einfach eine One Stop Solution an wo wir mit den Markenherstellern zusammen uns hinsetzen und überlegen Wo ist der Pain?
00:38:52: Was ist eigentlich das Ziel?
00:38:55: Was man erreichen will, das kann Internationalisierung sein.
00:38:57: Das kann aber eine Flankierung des Vendor-Geschäfts sein.
00:39:00: Es kann eine Multichannel-Strategie sein die man umsetzen möchte und da sind wir dann gerne bereit als Enabler zu agieren.
00:39:07: Wir kaufen die Ware auf,
00:39:09: d.h.,
00:39:09: wir nehmen auch tatsächlich die Komplexität aus bukraltherischen finanziellen Prozessen raus und arbeiten da partnerschaftlich zusammen in voller Transparenz und gehen da die E-Commerce Reise gemeinsam an ...
00:39:24: vielleicht kannst du diesen Pay nochmal an ein, zwei Beispielen konkret machen.
00:39:28: Wir hatten da irgendwie so ein paar lustige Geschichten... ...die ihr mal geteilt habt mit was für Herausforderungen manche Unternehmen tatsächlich irgendwie zu euch kommen?
00:39:37: Ja das kann ganz unterschiedlich sein.
00:39:39: wir haben Kunden die noch keinen einzigen Schritt im Onlinehandel machen und auch der festen Überzeugung sind dass es mit dem Portfolio nicht klappt.
00:39:50: Und da zeigen wir dann also wenn's gar nicht klappt Dann zeigst
00:39:54: ihr eure siebzig Liter Hochbeet-Füllung?
00:39:57: Richtig, die wir dann direkt neben unserem zehn Gramm Gelbs durchaus versenden.
00:40:02: Und da gibt es ja ganz viele Möglichkeiten, sei es in Wandlingen, irgendwie eine Exklusivität online schaffen.
00:40:08: Da gibt's ja so diese E-Commerce Handwerk am Ende des Tages.
00:40:12: Das kann ein Case sein.
00:40:13: Ein Case kann aber auch sein dass einen Wendor... ...ein Hersteller der ein Wendors Geschäft hat nicht weiter kommt in den Verhandlungen ... oder eine Internationalisierung nicht machen kann, weil der Render-Manager das irgendwie als ... ... Verhandlungspunkt nicht hergibt.
00:40:27: Oder wie auch immer und da treten wir dann ein.
00:40:30: Also Internationalisierung ist tatsächlich ein großer Case wo wir in Ländern wie UK, Frankreich zum Beispiel gehen mit den Herstellern.
00:40:38: Ja ich glaube euer großer Vorteil ist ja auch dass ihr aus so einem Mittelständler herauskommt... ...der all diese Herausforderung hat.
00:40:48: ... wenn man das jetzt spannend findet und sich irgendwie weiter mit euch austauschen möchte.
00:40:53: Wo findet man auch nicht denn?
00:40:55: Auf LinkedIn einfach mal nach uns, ... ... suchungipreformances.com kann man auch mal vorbeischauen... ...und dann freuen wir uns jederzeit gerne auf den Austausch.
00:41:05: Ja!
00:41:05: Und dann vielen Dank Michael Tammer, dass ihr heute da wart,... ...dass ihr uns diese spannenden Einblicke geteilt habt in das was ihr da baut.
00:41:15: Seid ja sicherlich noch nicht am Ende.
00:41:17: Und da wünsche ich euch ganz, ganz viel Erfolg.
00:41:20: Und an alle die zuhören... Ja!
00:41:24: Meldet euch gerne mal bei Tam und Michael wenn ihr genau diese Themen habt.
00:41:28: Ich glaube sie können da einiges erzählen, haben schon einiges gesehen.
00:41:31: Und wünsch' euch gute Zeit, schönen Tag und bis dahin.
00:41:48: Vielen
00:41:48: Dank!